Dafür setzen wir uns ein

Ja zur Regelung der Unternehmensverantwortung mit Gegenvorschlag

Das Komitee «Ja zur Unternehmensverantwortung mit Gegenvorschlag» setzt sich ein für den Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt», wie er von der Rechtskommission des Nationalrats am 2. Mai 2018 angenommen, in einem Zusatzbericht vom 18. Mai 2018 präzisiert und am 14. Juni 2018 vom Nationalrat mit 121:73 Stimmen angenommen worden ist oder alternativ wie von der Rechtskommission des Ständerats vom 3. September 2019 in angepasster Form angenommen. Die Initianten haben sich kompromissbereit gezeigt und bei finaler Verabschiedung des Gegenvorschlags für beide Varianten öffentlich den Rückzug ihrer Volksinitiative zugesagt (Stellungnahme 2018, Stellungnahme 2019).

 

Das Unterstützungskomitee bittet das Parlament, den erarbeiteten Gegenvorschlag anzunehmen und damit sicherzustellen, dass einerseits Menschenrechte und Umwelt bei unternehmerischen Tätigkeiten auch im Ausland respektiert und geschützt sowie andererseits Klarheit und Rechtssicherheit für Unternehmen geschaffen werden.

 

Das Unterstützungskomitee möchte eine unnötig polemische Abstimmungskampagne, ausgerichtet auf die Tatsache, dass die Initiative übertrieben sei und in ihren Anforderungen an die Verantwortung von Unternehmen zu weit gehe, vermeiden. Demgegenüber würde ein Gegenvorschlag eine adäquate Regulierung ermöglichen. Dies würde den berechtigten Erwartungen der Öffentlichkeit entsprechen ohne die ebenso berechtigten Interessen der betroffenen Unternehmen zu vernachlässigen.